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Opera Namibia

Weitere Informationen auf der Projekteigenen Seite: www.opera-namibia.com

2019 lernten sich Kim Mira Meyer und Eslon Hindundu während ihrer Zusammenarbeit beim Opernfestival Immling in Bad Endorf kennen. „Ich lernte Eslon bei meiner Assistenz der Oper Turandot während der Opernfestspiele auf Gut Immling (am Chiemsee) kennen. Er zeigte mir damals einige seiner Kompositionen, die mich seit diesem Moment immer wieder begeistert und positiv überrascht haben. Es entstand eine Freundschaft - über mehr als 2 Jahre hinweg planen und entwickeln wir das Projekt weiter.“ (Kim Mira Meyer)


Über unzählige E-Mails und online Telefonate festigte sich eine Grundlage an Verständnis für die jeweils andere Kultur. Erste Überlegungen zur Herangehensweise an ein solches Projekt entstanden. In diesem Zuge schloss sich der Schriftsteller Dr. Nikolaus Frei dem Team an und kreierte mit Eslon Hindundu die dramaturgische Grundlage für die Oper. 


In der Kooperation werden wir vom Goethe Institut Windhoek, durch den Regionalleiter Dennis Schroeder unterstützt. Seine Sicht auf das Projekt: „Unter zahlreichen deutsch-namibischen Kooperationen sticht die Opera-Namibia neben ihrer inhaltlichen und künstlerischen Qualität vor allem durch die enge Partnerschaft heraus, die sich zwischen den einzelnen Akteurinnen und Akteuren beider Länder herausgebildet hat.“


Die umfangreichen Vorarbeiten, die für den Aufbau der Kooperation, die ersten Versuche der künstlerischen Zusammenarbeit und für gegenseitige Besuche notwendig waren, wurden durch den Einsatz privater Mittel der Protagonisten, durch unentgeltlich geleistete Arbeit sowie durch sachliche 

und finanzielle Förderung ermöglicht. Im Antrag geht es um die Umsetzung des ersten großen gemeinsamen Projektes unter dem gemeinsamen Dach „Opera Namibia“.

Infrastruktur, Grundlagen in Gesang und Schauspiel, Grundlagen in afrikanischem Tanz, Rhythmen, Instrumentenlehre und viele weitere Bereiche mussten und müssen in ständigem Austausch zwischen dem namibischen und deutschen Team abgesteckt werden, um sich auf allen Ebenen der Organisation und künstlerischer Umsetzung einander anzunähern.